The Myths of Philanthropy: What If We Change the Narratives That Govern the Philanthropic Sector?

In dieser Reihe auf dem CEP-Blog hinterfragen Praktiker*innen aus der Philanthropie einige der verbreiteten Annahmen über die Arbeitsweise von Stiftungen und stellen die Frage: „Was wäre, wenn?“ Sie zeigen neue Ansätze, Interventionen und Visionen auf, wie Philanthropie wirksamer und gerechter wirken könnte.

In vielen Teilen der Welt stehen Förderorganisationen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, vor wachsenden Herausforderungen. Die herrschenden Narrative können dabei Freiheit einschränken und bestehende Ungleichheiten verstärken. Auch innerhalb der Philanthropie tragen gewohnte Praktiken – wie Fokus auf Individualismus, Konkurrenzdenken, Risikoaversion oder kurzfristige Projektorientierung – dazu bei, dass Chancen zur Veränderung manchmal ungenutzt bleiben.

Die Reihe The Myths of Philanthropy auf dem Center for Effective Philanthropy-Blog beleuchtet Beiträge von Praktiker*innen der Philanthropie, die gängige Annahmen und Arbeitsweisen des Sektors hinterfragen. Sie zeigen auf, wie diese Strukturen kontraproduktiv sein können, und stellen Ansätze vor, wie Stiftungen ihre Arbeit reflektieren, Machtverhältnisse ausgewogener gestalten und ihre Förderpraxis effektiver gestalten können. Jeder Beitrag widmet sich einem bestimmten Narrativ, das tief in den Strukturen des Sektors verankert ist, und hebt Arbeiten hervor, die zeigen, dass Fördernde anders agieren können.

Die Artikel der Reihe regen zum Nachdenken über zentrale Fragen an: Was wäre, wenn es in der Philanthropie nicht nur ums Geldgeben ginge, sondern ums gezielte Zurückgeben? Wie könnten wir überlieferte Strukturen und Vermächtnisse bewusst neu gestalten? Wie lässt sich Förderung stärker an gesellschaftlichem Zweck orientieren und weniger an künstlich erzeugter Knappheit? Und wie Geld und unternehmerisches Wissen nicht automatisch die richtigen Lösungen für gesellschaftliche Probleme garantieren und welche Chancen entstehen, wenn wir stattdessen auf Erfahrung und Expertise der Gemeinschaft setzen?

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