
17. Juni 2026
| 18.00 -23.00 Uhr | Networkingabend |
| Gemeinsames Abendessen und Kennenlernen |
18. Juni 2026
| 08.30 Uhr | Ankommen bei Kaffee |
| 09.00 Uhr | Begrüßung |
| 09.15 Uhr | Gute Förderung ist Beziehungssache – Lernen vom FörderMonitor |
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Zum Auftakt des Grants Managing Labs stellt Eva Schneider zentrale Erkenntnisse aus dem FörderMonitor vor und richtet den Blick auf die Perspektive der Förderpartner*innen: Wie erleben sie Förderbeziehungen? Und was brauchen sie, um wirksam arbeiten zu können? In einem anschließenden Gespräch diskutieren wir mit Rahel Stauffiger, Lizzy Wazinski und N. N., was gelingende Förderbeziehungen auszeichnet, welche Herausforderungen es in der Praxis gibt und welche Hebel Grants Manager*innen haben, um Veränderungen anzustoßen. Die Diskussion wollen wir dann in den Worksessions zu den einzelnen Themen vertiefen. |
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| 10.15 Uhr | Sessions: Förderpraxis bewusst gestalten |
| Session 1: Haltung & Selbstverständnis mit N. N.
Förderpraxis beginnt bei der eigenen Haltung und dem Selbstverständnis von Stiftungen. Sie prägen, wie Beziehungen zu Förderpartner*innen gestaltet werden und sind zentral für den Aufbau von Vertrauen. In dieser Worksession setzen wir uns mit Haltung und Selbstverständnis in der Förderpraxis auseinander. Im Fokus stehen deren Bedeutung für die Zusammenarbeit mit Förderpartner*innen, die konkrete Ausgestaltung im Arbeitsalltag sowie die Frage, wie sich Haltung im Laufe der Zeit weiterentwickelt und an neue Anforderungen anpasst. Gemeinsam diskutieren wir Herausforderungen und tauschen uns darüber aus, wie Haltung und Selbstverständnis klar kommuniziert und in der Praxis wirksam werden können. |
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| Session 2: Partizipatives Grantmaking mit Lizzy Wazinski
Wie kann Förderpraxis gerechter und wirksamer gestaltet werden? Ein zentraler Ansatz ist Partizipation. Denn Stiftungen gestalten Förderprozesse und definieren damit auch, wer gehört wird, wer entscheidet und wer Zugang zu Ressourcen hat. In dieser Worksession beschäftigen wir uns damit, wie partizipatives Grantmaking konkret in der Praxis umgesetzt werden kann. Im Fokus stehen die Beteiligung von Förderpartner*innen, eine partizipative Entscheidungskultur sowie Gelingensbedingungen und Herausforderungen in der Umsetzung. Gemeinsam mit Lizzy Wazinski von filia.die frauenstiftung reflektieren wir Erfahrungen aus der Praxis und diskutieren, wie sich Partizipation in bestehende Prozesse integrieren, mit vorhanden Ressourcen umsetzen und perspektivisch skalieren lässt. |
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| Session 3: Zuhören & Feedback mit Rahel Stauffiger
Zuhören und Feedback sind zentrale Hebel für vertrauensvolle Förderbeziehungen – und gleichzeitig anspruchsvoll in der Praxis: Wie gelingt es uns, wirklich zuzuhören? Wie schaffen wir Räume für ehrliches Feedback? Und wie stellen wir sicher, dass das Gehörte tatsächlich Wirkung in der eigenen Organisation entfaltet? In dieser Worksession wollen wir gemeinsam reflektieren, wie Zuhören und Feedback in der Förderpraxis konkret gestaltet werden können. Neben dem Austausch der eigenen Erfahrungen wird Rahel Stauffiger Einblicke in die Zuhörpraxis und Feedback-Kultur bei der SKKG geben. Darauf aufbauend diskutieren wir konkrete Ansätze und nächste Schritte für die eigenen Praxis. |
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| 12.15 Uhr | Mittagspause |
| 13.15 Uhr | Gruppen Foto & frische Luft |
| 13.30 Uhr | Auf dem Kopf: Was alles schieflaufen muss |
| Wie entstehen gute Lösungen für die Förderpraxis? Manchmal hilft es, die Dinge erst einmal bewusst falsch zu denken. In diesem interaktiven Format stellen wir uns auf den Kopf und nutzen die Methode des Kopfstandbrainstormings: Wir fragen uns, was alles passieren müsste, damit Zusammenarbeit garantiert scheitert – und drehen die Erkenntnisse anschließen wieder um, um konkrete Ansätze für die Praxis zu entwickeln.
Ihr könnt vor Ort das Thema wählen, zu dem ihr arbeiten möchtet:
Gemeinsam machen wir Fallstricke sichtbar und entwickeln daraus neue Perspektiven und Impulse für die eigene Arbeit. |
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| 14.30 Uhr | Wrap-Up & Abschluss |
| 15.00 Uhr | Ausklang & Abreise |
Das detaillierte Programm erhaltet ihr kurz vor der Veranstaltung.
Die Teilnahme steht allen Grants Manger*innen und Mitarbeiter*innen im Programm- bzw. Förderbereich von Förderorganisationen im deutschsprachigen Raum offen. Wir wollen einen Safe Space (Fundraising Free Zone), ein Netzwerk für Austausch und einen Raum für gemeinsames Lernen schaffen. Geschäftsführer*innen von Stiftungen sind nur zugelassen, wenn ihre Organisation so klein ist, dass sie auch das Fördermanagement verantworten (bitte in der Anmeldung angeben).
#VMW-Mitglieder erhalten Zugang zu ermäßigten Gebühren; die Teilnehmendenzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Bei starker Nachfrage können pro Organisation max. 2 Personen teilnehmen.
Das Grants Managing Lab wird konzipiert und veranstaltet von der Stiftungsinitiative #VertrauenMachtWirkung mit Unterstützung der Schöpflin Stiftung, der Stiftung Mercator Schweiz und der Crespo Foundation. Das Grants Managing Lab wird von einem Beirat der unterstützenden Stiftungen begleitet.
Deutsch
Das Lab findet diese Mal in Berlin im Publix statt. Den Ort für die Abendveranstaltung geben wir in Kürze bekannt.
Die Teilnahme am Lab kostet für Beschäftigte von Organisationen, die #VMW-Mitglieder sind, 160,50€. Für alle anderen 321€.
Inbegriffen in den Teilnahmegebühren sind das Abendessen am 17.06. sowie die Verpflegung am 18.06.
Organisation von Anreise und Übernachtung verantworten die Teilnehmenden. Wir haben jedoch für euch ein Kontingent an Hotelzimmern reserviert. Mehr Informationen hierzu erhaltet ihr mit der Anmeldungsbestätigung.
Der Anmelde-Link wird auf dieser Website zu den jeweiligen Anmeldezeiträumen veröffentlicht.
Wir vergeben bis zu 2 Stipendien (TN-Gebühren, Reise- und Übernachtungskosten). Bei Interesse melde dich bitte bei Elisabeth Roos (roos@widersense-trafo.org)
Meldet euch gerne bei Elisabeth Roos, roos@widersense-trafo.org, Tel. +49 1525 45 99 170
